Später Erfolg gegen KSV1919

Franz-Fekete Stadion

Die KSV und der FAC trennen sich  im Franz Fekete Stadion mit 0:1. Als die stärkere Mannschaft holen die Wiener in der letzten Spielminute drei wichtige Punkte in die Hauptstadt. Der eingewechselte Hirschhofer zeichnete sich als Goldtorschütze aus – traf in der allerletzten Minute. Damit fehlen den Floridsdorfern nur noch drei Punkte auf das rettende Ufer eines Nichtabstiegplatzes.

FAC in der ersten Hälfte spielbestimmtend

Zu einer ungewöhnlichen Stunde wurde in der Sky Go Ersten Liga die Partie zwischen der KSV und dem FAC angepfiffen. An einem Samstag um 16:00 erfolgte der Ankick im Franz-Fekete Stadion. Bereits vor dem Spiel war eine gewisse Anspannung zu spüren. Umso wichtiger war es am Ende, die drei Punkte mit nach Hause genommen zu haben. Früh gelang es dem FAC die Heimmannschaft unter Druck zu setzen. Sahanek setzte in Minute Zwei mit einem gut angetragenen Freistoß die erste Duftmarke. Und Außenverteidiger Kreuzriegler verzog eine Minute später nur knapp. Die Kapfenberger stattdessen vielen nur durch viele Fouls auf und konnten die Blau-Weißen meist nur mit unfairen Mitteln stoppen. Abermals war es Sahanek, der mit einem Freistoß ins kurze Eck, den Torhüter prüfte (12.). Kurz darauf hatte auch noch Kröpfl im 16er die Chance auf den Führungstreffer. Den abgelenkten Kopfball parierte der KSV-Goalie jedoch mit einem starken Reflex. Einer aufregenden Anfangsviertelstunde folgte eine weniger ereignisreiche. Afrikanische Rythmen auf der Tribüne und ein unbeabsichtigter Body-Check des Schiedsrichters an KSV-Spieler Bahtic sorgten derweil  für gute Stimmung innerhalb des Stadions. Der nächste Aufreger dann kurz vor der Pause. Ein klares Hands knapp an der Kapfenberger Strafraumgrenze wurde von Schiedsrichter Altmann und seinen Assistenten nicht gepfiffen – der FAC einer Großchance beraubt. Als die bessere Mannschaft ging der FAC zur Pause torlos in die Kabine.

Erlösender Last-Minute Treffer

Auf Grund einer Verletzung musste die KSV zur Halbzeit reagieren und brachte Frieser für Lakic-Pesic neu in die Partie. So richtig gefährlich wurden die Kapfenberger aber auch danach nicht. Floridsdorf stattdessen durch eine Chance des antrittsschnellen Davies erneut vor dem Tor des Ligakonkurrenten (55.). Nur ein Treffer wollte bis dahin nicht gelingen. In der 61. Spielminute besserte zuerst Budnik mit seinem abgegebenen Schuss aus Sicht der Falken die  ungleiche Torschussstatistik auf und fünf Minuten später meldete sich auch Frieser mit einem Schuss direkt aufs Tor zu Wort. Die KSV nun besser in der Partie als noch in den ersten 45 Minuten. Trainer Maresch reagierte und brachte Danko (73.), Grbic (75.) und Hirschhofer (83.) ins Spiel. In den letzten Spielminuten drängte der FAC auf den Führungstreffer, die KSV über das Konterspiel gefährlich. Viertl per Weitschuss (85.) , Deutschmann im 5er (88.) und Berger (89.) brachten den Ball allerdings nicht im Tor unter. Ein Tor lag in der Luft, viel Zeit blieb dafür aber nicht mehr. In einer lang andauernden Druckphase gelang dann endlich das erlösende Treffer: Hirschhofer platzierte den Ball optimal und sorgte damit für den verdienten Auswärtssieg.

Floridsdorfer AC (4-4-2): Schlager –  Kreuzriegler, Milenkovic, Deutschmann, Berger – Kröpfl, Viertl (K), Raischl, Dos Santos – Sahanek, Davies

KSV 1919 (4-3-3):  Gartler – Haas, Lakic-Pesic, Meusburger, Feyrer – Sencar, Bahtic, Seebacher – Santos Sa, Budnik, Flecker

Tore: 0:1 Hirschhofer (90′)

Gelbe Karten: Haas (KSV), Sencar (KSV), Sahanek (FAC), Frieser (KSV), Kröpfl (FAC)

Schiedsrichter: Walter Altmann

Spielort: Franz-Fekete Stadion

Zuschauer: 910

FAC Man of the Match: Berger

 

 

 

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