„Dem FAC auf ewig dankbar“

Vor rund zwei Wochen unterschrieb Daniel Rechberger beim deutschen Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt einen Profi-Vertrag. Erst zur Rückrunde war der damals vereinslose Kicker zum FAC gekommen. Kurz vor Beginn seines neuen Abenteuers haben wir mit ihm gesprochen. 

Daniel, vor zwei Wochen hast Du einen Vertrag bei Rot-Weiß Erfurt in der Regionalliga in Deutschland unterschrieben. Erst im vergangenen Winter bist du zum FAC gekommen. Wie hast du das letzte halbe Jahr und diese vielen Ereignisse erlebt?

Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich reingekommen bin. Beim Trainer-Debut von Mario Handl habe ich dann meinen ersten Einsatz bekommen. Das war für mich ein wichtiger Schritt, denn danach bin ich immer besser in die Mannschaft gekommen. Ich habe im Training immer Vollgas gegeben und mir so das Vertrauen von Mario Handl erspielt. In den letzten Spielen der Saison wurde ich dann immer wieder von Scouts beobachtet. Der große Auslöser war dann sicherlich das Spiel in Innsbruck.

Mit welchen Erwartungen und Zielen gehst du nach Erfurt?

Es wird vieles neu für mich werden. Zum ersten Mal weg von Wien und auch weg von der Familie. Aber ich wollte schon damals zu meiner Zeit im Rapid Nachwuchs nach Deutschland gehen und freue mich, dass es jetzt geklappt hat. Rot Weiß Erfurt ist ein sehr professioneller Verein mit tollen Mitarbeitern, die mir auch gleich bei der Wohnungssuche geholfen haben. Natürlich wird der Anfang nicht leicht. Eine neue Mannschaft, ein neuer Trainer und ich muss mir erst einmal meinen Platz erkämpfen. Aber das ist mir schon beim FAC geglückt und wird mir hoffentlich auch in Erfurt gelingen. Ich freue mich schon, mich in Erfurt durchzusetzen.

In welcher Rolle und auf welcher Position siehst du dich in deiner neuen Mannschaft?

Ich denke, mein neuer Trainer Thomas Brdaric plant mit mir auf der rechten Seite, also entweder als rechter Verteidiger oder im rechten Mittelfeld. Aber sie wissen auch, dass ich in meiner Jugend bei Rapid Wien im zentralen Mittelfeld ausgebildet wurde. Ich fühle mich auf all diesen drei Positionen wohl und hoffe, ich bekomme dort meine Spielzeit.

Wie ist dein erster Eindruck vom neuen Verein und dem neuen Umfeld gewesen?

Der erste Eindruck war gigantisch. Vor allem das Stadion ist beeindruckend. Erfurt ist ein Traditionsverein und bekannt für seine Fans, oft sind bis zu 15.000 Zuseher im Stadion. Da merkt man, dass die ganze Stadt für den Verein lebt. Mit dem Trainer hatte ich auch schon Kontakt. Für mich ist es natürlich super einen Trainer zu bekommen, der sogar schon in der Champions-League gespielt hat.

Für den FAC bist du zehn Mal auf dem Platz gestanden. Neun Mal von Beginn an. Welche Rolle spielt der FAC für dich in deiner bisherigen Karriere, auch wenn du nur ein halbes Jahr hier warst?

Der FAC spielt eine riesen Rolle in meiner Karriere, denn er war das Sprungbrett für diesen Transfer in die vierte Liga nach Deutschland. Ich konnte mich in der Rückrunde gut präsentieren und werde dem FAC dafür ewig dankbar sein. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und freue mich aber auch, bereits jetzt den nächsten Schritt machen zu können.

Und deine Lieblingsnummer, die Nummer 29 konntest du dir auch in Erfurt reservieren?

Ja, die Nummer 29 habe ich mir in Erfurt Gott sei Dank auch schon gesichert!